Einbeck, Germany
May 20, 2026
With precise fertilization, nitrogen fertilizer use, and hence carbon emissions, can be reduced in sugarbeet cultivation with no appreciable yield losses. This is the result of a field trial conducted at several locations by KWS in collaboration with renowned partners – the Kverneland Group, SKW Piesteritz, and the South Westphalia University of Applied Sciences.

By promoting sustainable agriculture and minimizing resource use, KWS has set ambitious, measurable goals for itself to deliver solutions for sustainable agriculture. That’s exactly what the research project “Precision spot fertilization in sugarbeet” is targeting: During the last growing season, a study was conducted to determine whether sugarbeet deliver the same yield with reduced fertilizer use. Fertilizer was applied with high precision directly to the seed pellet. “We are delighted that the field trial impressively confirmed our assumption: With precise spot application of the fertilizer and by reducing the amount of fertilizer by 25 percent, we were able to achieve the same sugar yield as in the comparison method with 100 percent surface application,” says Nils Rusek, who conducted the project on behalf of KWS. Emission reduction consists of two components: reduced emissions in the field through lower application rates, and savings in fertilizer production. The primary source of emissions in arable farming is nitrogen fertilization; this is therefore where the largest reduction in carbon emissions can be achieved.
Agriculture is currently facing major challenges: For example, in view of stricter guidelines on emissions reporting (CSRD)1, there is growing demand for more sustainable cultivation methods among partners in the supply chain. The relevance of the findings is further heightened by the planned introduction of carbon tax in many EU countries. Denmark has already set the ball rolling, other markets could follow. “As a breeding company with clear sustainability goals, we are convinced that innovative plant breeding plays a key role in meeting these challenges,” says Dr. Imke Hering, Team Lead at Group Strategy Department at KWS. “We ensure this through our seeds, which are becoming increasingly high-yielding and healthier, and by driving forward research projects that help make agriculture even more efficient and more resource-conserving.”
Project description:
The research project “Precision spot fertilization in sugarbeet” was initiated by KWS and carried out together with three partners. KWS provides the seed; the Kverneland Group, with its Kverneland Optima pneumatic precision seeder, adapted for sugarbeet sowing, ensures the use of state-of-the-art technology; and SKW Piesteritz, with its climate-friendly fertilizer ALZON neo-N, ensures the use of high-quality fertilizer products. The South Westphalia University of Applied Sciences also provides support in evaluating the results.
The project was carried out on three farms in Germany. Two different methods of precision fertilizer application were tested in comparison to surface fertilization. Spot fertilizer application produced convincing results: No relevant loss in sugar yield was observed with reduced fertilizer use.
1: Corporate Sustainability Reporting Directive: Sustainability reporting, which is mandatory for larger companies (1,000 employees, more than 450 million in revenue) in the value chain
Erfolgreicher Zuckerrüben-Praxistest: Düngemitteleinsatz reduzieren und CO2 einsparen bei gleichem Ertrag
Bei präziser Düngung können im Zuckerrübenanbau Stickstoffdünger und damit CO2-Emissionen eingespart werden ohne nennenswerte Ertragseinbußen. Dies ist das Ergebnis eines Praxistests, den KWS gemeinsam mit renommierten Partnern, der Kverneland Group, SKW Piesteritz sowie der FH-Südwestfalen, auf mehreren Standorten durchgeführt hat.
Mit der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und der Minimierung des Ressourceneinsatzes setzt sich KWS ambitionierte und messbare Ziele, um Lösungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu liefern. Das Forschungsprojekt „Präzise Spotdüngung in Zuckerrüben“ zielt genau darauf ab: Während der letzten Anbausaison wurde untersucht, ob Zuckerrüben bei reduziertem Düngemitteleinsatz den gleichen Ertrag liefern. Die Düngung erfolgte hochpräzise direkt an der Saatgutpille. „Es freut uns sehr, dass der Praxistest unsere Annahme eindrucksvoll bestätigt hat: Mit einer exakten Depotablage und der Reduzierung der Düngemenge um 25 Prozent konnten wir den gleichen Zuckerertrag erzielen wie in der Vergleichsvariante mit 100 Prozent oberflächlicher Düngung“, sagt Nils Rusek, der das Projekt seitens KWS operativ begleitet hat. Die Emissionsreduzierung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Der Verringerung der Emissionen im Feld durch die reduzierte Ausbringung sowie der Einsparung bei der Herstellung des Düngers. Hauptemissionsträger im Ackerbau ist Stickstoffdüngung, hier kann also der größte CO2-Anteil eingespart werden.
Die Landwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen: Angesichts verschärfter Richtlinien zum Emissionsreporting (CSRD)1 steigt beispielsweise die Nachfrage nach nachhaltigeren Anbaumethoden bei Partnern in der Lieferkette. Die Relevanz der Ergebnisse steigt darüber hinaus durch die geplante Einführung von CO2-Steuern in vielen Ländern der EU. Dänemark hat bereits den Anfang gemacht, weitere Märkte könnten folgen. „Als Züchtungsunternehmen mit klaren Nachhaltigkeitszielen sind wir davon überzeugt, dass innovative Pflanzenzüchtung eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielt“, hält Dr. Imke Hering, Abteilungsleiterin Group Strategy bei KWS, fest. „Dies gewährleisten wir durch unser Saatgut, das immer leistungsstärker und gesünder wird, aber auch durch das Vorantreiben von Forschungsprojekten, die einen Beitrag dazu leisten, Landwirtschaft noch effizienter und ressourcenschonender zu machen.“
Projektbeschreibung:
Das Forschungsprojekt „Präzise Spotdüngung in Zuckerrüben“ wurde von KWS initiiert und gemeinsam mit drei Partnern durchgeführt. KWS stellt das Saatgut zur Verfügung, die Kverneland Group verantwortet mit der für die Zuckerrübenaussaat angepassten pneumatischen Einzelkornsämaschine Kverneland Optima den Einsatz modernster Technologie und die SKW Piesteritz mit dem klimafreundlichen Dünger ALZON neo-N die Nutzung hochwertiger Düngeprodukte. Die FH-Südwestfalen unterstützt unter anderem bei der Auswertung der Ergebnisse.
Durchgeführt wurde das Projekt auf drei landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Es wurden zwei verschiedene Varianten der präzisen Düngemittelablage im Vergleich zur Oberflächendüngung getestet. Die Depotablage überzeugte dabei: Bei reduziertem Düngemitteleinsatz konnte hier kein nennenswerter Zuckerertragsverlust festgestellt werden.
1: Corporate Sustainability Reporting Directive: Nachhaltigkeitsberichtersttattung, die größere Unternehmen (1.000 Mitarbeiter, mehr als 450 Mio. Umsatz) der Wertschöpfungskette verpflichtend einhalten müssen